23.6.2004 Kleines Einzellgewitter

 

Nach einer Ausfahrt in Richtung Chemnitzer Land konnte ich um 19:15 in der Ferne einen Cumulonimbus beobachten. Es war die bis dahin am besten entwickelte Zelle in der Umgebung. Wir beschlossen hinzufahren, was jedoch bei der Zuggeschwindigkeit der Zelle nicht einfach war. Schließlich kamen wir dem Gewitter immer näher.

 

 

Gewitterzelle über dem Westerzgebirge

 

Schließlich konnten wir die Zelle gerade noch erreichen, auch wenn der Kern haarscharf an uns vorbeizog. Dennoch kündigte ein schwacher Regenbogen noch erreichbaren Niederschlag an. 

 

Schließlich, nahezu unerwartet, gab es einen heftigen Wolkenbruch. Eine langsame Weiterfahrt war nur im Schutze der Alleebäume möglich. Viele Fahrzeuge blieben stehen. Nach 2 Minuten war der heftige Starkregen wieder vorbei. Auf der Rückseite des Niederschlages bildete sich ein intensiver Regenbogen aus.

 

    

Heftiger Wolkenbruch und anschließender Regenbogen auf Niederschlagsrückseite

 

Bei der Weiterfahrt konnten wir den Abzug der weiterhin kräftig bleibende Gewitterzelle beobachten.

 

    

Abzug der Gewitterzelle

 

Der heftige Regen setzte im Bereich Stollberg auch einige Keller unter Wasser. Teilweise sind örtlich in 5 Minuten über 10 mm runtergekommen. Als ich zu Hause wieder ankam, bemerkte ich beim Blick aufs NS-Radar, dass eine kräftige Squallline über Ostdeutschland lag. Im Bereich der Squallline kam es zu schweren Unwettern mit Hagel, Orkan und Starkregen. Es gab des Weiteren mindestens 2 Tornados, welche schwere Schäden anrichteten (unter Anderem: F3 in Micheln/ Sachsen Anhalt).

 

© Michel Oelschlägel

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Datum: 29. März 2017

                  

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