23.5.2004 Heftiges Hagelgewitter

 

Unter Einfluss hochreichender, arktischer Luftmassen erinnerte das Wetter weniger an Sommer, vielmehr an Winter. Nachts Frost und tagsüber teilweise Schneeregen haben eigentlich nichts zu suchen im Monat Mai. Am 23.5. stieg das Gewitterpotenzial in Ostdeutschland stark an. Immer wieder gab es kräftige Schauer, teilweise sogar Gewitter. Gegen 15:15 zog eine schwarze Wand auf, in welcher es ununterbrochen blitzte. Kurze Zeit später begann es zu graupeln.

 

 

Der Graupel wurde immer heftiger, bis schließlich 1 cm große Hagelkörner dabei waren. Schließlich ging ein heftiger Hagelschauer nieder.

 

 

 

Nach 10 Minuten hatte sich eine 2-3 cm hohe Hagelschicht gebildet.

 

 

   

 

Die Gewitterzelle zog unter Abschwächung weiter südwärts, während die Sonne wieder zum Vorschein kam. Doch es dauerte fast eine Stunde, bis die hartgefrorene Graupel- und Hagelschicht abgetaut war.

 

 

tauender Hagel

 

Mit einem solchen Gewitter hätte ich heute überhaupt nicht gerechnet. Es gab mehrere Unfälle aufgrund von Hagel bedeckten Fahrbahnen. Auch die Pflanzen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Dieses Ereignis war auch sehr regional. Nur einige Kilometer weiter östlich war kaum Niederschlag oder ausschließlich Graupel bemerkbar gewesen.

 

© Michel Oelschlägel

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Datum: 27. Juni 2017

                  

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