12.6.2004 Kaltluftgewitter

 

Nachdem sich über Mitteleuropa ein Tiefdrucktrog entwickelt hatte, wurde zunehmen frische und kühle Luft polaren Ursprungs zu uns geführt. In der Kaltfront eines kräftigen Tiefs entwickelten sich unter Sonneneinstrahlung immer wieder Schauer und Gewitter.

 

Gegen 14:00 Uhr zog eine imposante Gewitterfront von Westen heran. Die Blitzaktivität nahm ständig zu. Gegen 14:15 erreichte die Front schließlich meinen Beobachtungspunkt.

 

Gewitter mit Böenfront

 

Schließlich gab es einen Naheinschlag mit sehr lauten Donner und es begann kräftig zu regnen. Zudem gab es auch sehr heftige Böen, die teilweise nur knapp unter 90 km/h blieben. Der Niederschlag wurde immer dichter und schließlich prasselte heftiger Starkregen auf die Erde nieder.

 

 

 

Starkregen

 

Nach 10 Minuten hörte das Spektakel wieder auf´und die Sonne kam wieder empor. Durch den kräftigen Wind lagen vor alllem in Waldnähe zahlreiche kleine abgebrochene Äste auf dem Boden. Es gab 8 mm Niederschlag in 10 Minuten, davon 4 mm in 3 Minuten. Nach dem Gewitterdurchzug war es richtig kalt geworden, von knapp 20 °C auf gerade mal 11 °C.

 

© Michel Oelschlägel

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Datum: 21. Oktober 2017

                  

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