8.7.2004 Großer MCS über Ostdeutschland

 

Am Tag konnte man immer wieder starke Konvektion beobachten, doch zerfielen diese Wolkentürme immer wieder. Gegen 19:15 Uhr konnte man eine dunkle Front heranziehen sehen. Erste Blitze kündigten das Gewitter bereits an. Ich war gerade bei einer Veranstaltung und die Rückfahrt führte direkt in den Gewitterkoloss hinein.

 

   

Sturm und Regen kommt auf...

 

Zuhause angekommen gab es einen heftigen Wolkenbruch. Die Kulisse erinnerte mehr an einen tropischen Sturm als an ein Gewitter. Die Blitzaktivität war sehr hoch, fast 30 Blitze pro Minute, aber meist nur Wolke-Wolke-Entladungen.

 

   

tobendes Unwetter

 

Nach 5 Minuten wurde der Niederschlag wieder leichter. In dieser kurzen Zeit sind 10 Liter gefallen. Insgesamt sind in der ersten Stunde so bereits 31 Liter zusammengekommen. Der Sturm hielt noch einige Zeit lang an, teilweise gab es während des Gewitters Böen bis 100 km/h!

 

 

 

Feuerwehrsirenen kündeten von Einsätzen, vermutlich wegen vollgekaufener Keller und Sturmschäden. Nun konnte ich noch einige Aufnahmen von den Wolkenblitzen machen, die den Himmel erhellten. 

 

  

  

Wolke-Wolke-Entladungen

 

Am nächsten Tag konnte man noch die Hinterlassenschaften des Unwetters erkennen. Große Äste wurden herabgeweht und starke Ausspülungen waren auf den Straßen zu erkennen. Im Bereich Aue wurden zudem zahlreiche Keller geflutet und Straßen bis zu einem halben Meter hoch !!! mit Geröll überspült. In Chemnitz stand die Innenstadt unter Wasser, nachdem in 2 h ca 50 Liter gefallen waren. Hier war THW und Feuerwehr im Dauereinsatz. Auch anderenorts entstand durch das Unwetter erheblicher Schaden. So wurden im Weißerritzkreis nahe Giesing etwa 40 Bäume durch den Sturm gefällt.

 

  

Sturmschäden

 

© Michel Oelschlägel
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Datum: 18. Dezember 2017

                  

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