Orkan Erwin am 08.01.05

 

Mit bis zu 183 km/h hat der Orkan über Nordeutschland, Dänemark und Südschweden und England gewütet und dabei massive Schäden angerichtet. In den wenigen Stunden, in denen der Orkan mit einem Kerndruck von nur 955 hPa über die Nordsee weiter nach Osten zog, richtete das Orkanfeld Millionenschäden an. Ganze Wälder waren betroffen, Dächer worden abgedeckt. Die Nord- und Westküsten wurden zudem von eine schweren Sturmflut heimgesucht. Es war einer der schlimmsten Stürme des Jahrhunderts, der 14 Todesopfer in Nordeuropa forderte.

 

Auch in weiten Teilen Mitteldeutschlands richtete der Sturm Schäden an. Hier im Erzgebirge erreichte der Sturm seine Spitzenwerte zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr sowie nochmals kurzzeitig gegen 20:00 Uhr, als die eigentliche Kaltfront das Gebiet überquerte. Auf dem Fichtelberg wurden dabei 144 km/h registriert, oberhalb von 800 Metern erreichten die Böen volle Orkanstärke. Bei 700 m wurden immer noch Böen zwischen 105 und 115 km/h registriert, bei mir auf 650 m lag die maximale Windgeschwindigkeit bei 100-110 km/h. Trotz des schweren Sturmes herrschte ganztags sonniges, mildes Wetter mit Temperaturen um 13 °C.

 

Auch im Landkreis Aue-Schwarzenberg waren Feuerwehren wegen umgestürzter Bäume und beschädigten Freileitungen unterwegs. Eine Person wurde hier wegen des Sturmes schwer verletzt. Die folgenden Bilder zeigen eine markante Wolkengrenze gegen 16:00 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt lies der Wind bereits wieder etwas nach, orkanartige Böen gab es jedoch immer noch.

 

markante Wolkengrenze

 

 

 

 

 

 

Das folgenden Bilder wurden während des Sturmhöhepunktes aufgenommen! Schwere Sturmböen und orkanartige Böen fegen über das Land!

 

 

 

 

 

 

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© Michel Oelschlägel

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Datum: 17. Oktober 2017

                  

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