Gewitterzelle am frühen Morgen des 8. August 2008

 

Nachdem am 7.8. der Höhepunkt einer Hitzewelle im Westen bereits mit schweren Gewittern beendet wurde, blieb es durch die südwestliche Anströmung des Erzgebirge bis in die Nacht hinein noch trocken. Föhnbedingt war die Luft hier sehr trocken und damit alles andere als für Gewitter geeignet. Erst mit einem Cluster aus Bayern, welcher in der ersten Nachthälfte südlich vom Erzgebirge langzog, wurde die Luft auch nördlich des Kammes feuchter und es begann zögerlich auch hier auszulösen. Allerdings zogen diese Zellen eher Richtung Dresden oder blieben auf Tschechien beschränkt. In Dresden gab es allerdings dann bereits gegen 2 Uhr nachts kräftige Gewitter mit vielen Blitzen und Starkregen.

 

Von Hessen zog derweil ein weiterer Cluster heran, welcher teilweise unwetterartige Gewitter mit sich brachte. Diese schwächten sich jedoch langsam auf ihrem Weg nach Osten ab. Immer wieder löste es zwischen dem System, was von Hessen über Thüringen heranzog und dem Gewitterherd über Dresden aus, wobei diese Zellen nur selten gewittrig waren.

 

Erst gegen 4:15 Uhr zogen von Westen die nun schwach gewittrigen Reste des Systems aus Thüringen heran. Ein Bereich verstärkte sich aber nochmals kurzzeitig. Die Blitzrate lag zwar nur bei 1-2 pro Minute, aber dafür waren es fast nur kräftige positive Erdentladungen.

 

 

 

Kräftige Entladungen, teilweise Überbelichtung der Kamera

 

Anschließend, ab 4:50 Uhr, setzte heftiger Starkregen ein, gepeitscht von einigen Sturmböen. Nach etwa 7-8 Minuten lies der heftige Platzregen wieder nach, das System zog, später unter Abschwächung, nach Ost-Nordost weiter.

 

© Michel Oelschlägel

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Datum: 19. August 2017

                  

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