8.5.2009: Kaltfrontpassage mit Gewittern

 

Bevor es an diesem Tag sonnig und mild wurde, gab es am Vormittag in weiten Teilen Sachsens nochmals Regen. Erst ab 14 Uhr herum klarte es mehr und mehr auf und die Sonne heizte die Luft langsam auf. Dennoch war es im Erzgebirge eher föhnig und daher war ich skeptisch, ob es überhaupt im Erzgebirge für ein Gewitter reichen würde.

 

Gegen 17 Uhr bildeten sich 2 starke, verdächtige Zellen in Nordbayern um Hof herum, welche ostwärts wanderten und dabei das Vogtland und die südlichsten Spitzen vom Westerzgebirge überquerten. Im Erzgebirge schwächelten die Zellen, möglicherweise wegen der föhnig, trockeneren Luft dort. Dennoch gab es anfangs (gegen 19 Uhr) Richtung Kamm ein kräftiges Gewitter zu beobachten, welches regelmäßig blitzte und am Kamm mit heftigem Starkregen und Sturm einherging. Sporadisch war auch kleinerer Hagel dabei. Weiter nordwärts nahm die Intensität jedoch rasch ab, sodass mich die Zelle in Raschau nur mit kräftigerem Regen, aber viel Wind erreichte. Blitze gab es da nur noch sporadisch. Erst als der sich mittlerweile ausprägende Zellverband wieder im tschechischen Egergraben lag, intensivierte er sich wieder erheblich.

 

herannahendes Gewitter

 

bereits jetzt sind Mammatusansätze erkennbar

 

 

Das Gewitter erreicht den Erzgebirgskamm...

 

 

...beginnt damit aber zu schwächeln.

 

Rückseitig bot sich aber ein besonderes Schauspiel. Mammatuswolken zierten den gesamten Eisschirm, ein in dieser Ausprägung seltener Anblick. Auch ein wunderschöner Regenbogen machten dieses Chasing zu einem Erfolg.

 

 

 

Regenbogen nach dem Gewitter

 

 

 

 

Mammati an Eisschirmunterseite

 

© Michel Oelschlägel

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Datum: 27. März 2017

                  

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