Heftige Unwetter durch mehrere Superzellen über Thüringen und Sachsen-Anhalt am 19. Mai 2017 - Chasingbericht und Nachbetrachtung

 

Am 19. Mai gab es die erste große Unwetterlage dieses Jahres in Teilen Deutschlands. Bereits am Vortag war heiße und energiereiche Luft eingeflossen und die Temperaturen stiegen vielerorts auf 25-30°C, lokal bis fast 31°C. Eine schwache Konvergenz führte vor allem von Hessen bis nach Südostniedersachsen und Sachsen-Anhalt hinausgreifend zu heftigen Gewittern mit Starkregen und kleinkörnigem Hagel. Überflutungen waren lokal die Folge. Auch in der Nacht zum 19. gab es in Nordbayern und Teilen Thüringens noch kräftige Gewitter, die in den Morgenstunden Richtung Nordwesten abzogen.


Über Deutschland erstreckte sich am 19. Mai eine markante Luftmassengrenze. Im äußersten Westen und Südwesten wurden lediglich noch Tageshöchstwerte von 13-17 Grad gemessen, während es im gesamten Osten und Südosten noch sommerlich warm mit 25-30 Grad war. Teils wurden erneut Höchstwerte von fast 31°C gemessen. In einem schmalen Streifen von der Mitte Thüringens bis nach Sachsen konnte sich sehr energiereiche Luft mit 1000-1500 J/kg und hohem Flüssigwassergehalt halten. Anfangs war die Luftmasse aber gut gedeckelt, was Gewitter verhinderte oder erschwerte. Erst eine schwache Konvergenz konnte dann ab den Nachmittagsstunden in Bayern und am Thüringer Wald erste Gewitter auslösen. Diese waren teils retrograd und führten zu lokalen Überflutungen. Gleichzeitig bildete sich nun ein Leetief nördlich der Alpen und zog unter Verstärkung Richtung Ostdeutschland. Auf seiner Rückseite nahm der Druckgradient zu und führte zu markanter Scherung, die mit der energiereichen Luft überlappte. Gleichzeitig erlaubte das Tief einen stärkeren Hebungsantrieb, sodass vermehrt Gewitter ausgelöst wurden. Dieses Tief führte von Süd nach Nord voranschreitend zu einer immer besser werdenden Organisation der Gewitter. Dabei entwickelten sich auch gefährliche Superzellen.


Unser Chasingteam Erzgebirge-Vogtland hatte sich angesichts der Lage bereits gegen Mittag südlich von Halle nahe der A38 verabredet. Zu uns stieß noch ein Team vom MDR, welches uns dort in 2 Live-Interviews zur aktuellen Unwetterlage befragte. Ab 16 Uhr ging es dann Richtung Thüringen, da sich - wie oben angesprochen - bereits erste Gewitter am Thüringer Wald entwickelten. Bis etwa 16:30 Uhr hatte sich bereits ein ansehnliches Gewittersystem entwickelt, welches von Erfurt bis in den Raum Hof reichte. Es gab bereits erhebliche Regenmengen in dem Gebiet, weshalb Überflutungen nicht ausblieben. Wir teilten uns bei Hermsdorf auf und ich fuhr auf der A9 noch bis Triptis weiter und von dort Richtung Saalfeld. Durch die zunehmende Scherung durch das angesprochen Tief entwickelten sich nachfolgend mehrere Superzellen direkt an dem System. Dabei entstand ein rotierender Aufwind bei Blankenhain, ein zweiter direkt benachbart bei Kahla. Ich konnte auf dem Weg von Triptis nach Saalfeld den entstehenden Aufwind bei Kahla beobachten. An diese Zelle ran kam ich aber nicht mehr, da die Gewitter recht schnell Richtung N-NW, später sogar leicht nach NO zogen.

 

entstehende erste Superzelle Richtung Jena

 

ein starker Wind (Inflow) weht Pollen über dem Wald in das System hinein


Beide Aufwinde vereinigten sich bei Jena zu einer gewaltigen Superzelle [siehe dazu Video1 (youtube) und Video2 (Tobias Hämmer, youtube)], welche dort Hagelschlag mit 3-4, teils 4-5 cm großen Körnern verursachte. Bei Lehnstedt und Hammerstedt knapp nördlich der A4 gab es einen schweren Hagelsturm mit 4-6 cm großen Körnern und teils orkanartigen Böen, was zu schweren Hagelschäden in dem Bereich führte [siehe dazu auch Video zum Hagelsturm aus dem nahe gelegenen Ottstedt (Stefan Hesse, youtube)]. Mehr zu den Schäden jedoch später.

 

Hagel durch die 1. Superzelle südlich von Apolda nahe der A4 (Foto: Jens Uhlig)

 

Hagelkörner bis 4 cm im Durchmesser sind hier gefallen - lokal auch bis 6 cm, wie weiter unten gezeigt...  (Foto: Jens Uhlig)

 

Ich fuhr unterdessen weiter nach Pößneck. Südlich davon entwickelte sich eine 2. Superzelle. Das neue Gewitter saugte die Wolken aus der Umgebung regelrecht auf. Eine Wolkenschleppe zog aus dem Niederschlagsbereich der vorangegangenen Gewitter direkt in den neuen Aufwind der Zelle.

 

2. Superzelle südlich von Pößneck

 

eine Wolkenschleppe wird regelrecht in das System hineingesaugt


Ich fuhr weiter Richtung Ranis, wo rasch Starkregen und Hagel einsetzte. Anfangs war der Hagel etwa 1-2 cm groß, wobei einzelne Körner von 2-4 cm Durchmesser dabei waren. Die größten Körner fielen aber nur sehr vereinzelt. Nach einigen Minuten wurde der Niederschlag etwas leichter und der Hagel ließ kurz nach, bevor nun vermehrt größere Körner von 2-4 cm Durchmesser vom Himmel fielen. Diese zerplatzen beim Aufschlag auf den Asphalt. Kurz darauf legte der Niederschlag wieder zu. Starkregen und kräftiger Hagel von 1 bis um 2 cm, teils mit 2-4 cm großen Körnern ging zu Boden. Die Falldichte der größeren Körner (2-4 cm) war nun höher als zuvor in der 1. Hagelphase. Nach wenigen Minuten ließ der Hagel wieder langsam nach, während es weiterhin kräftig regnete. Wasser floss von den umliegenden Feldern in den Ort, Straßen waren überschwemmt.

 

Beginnender Hagel in Ranis mit 1 bis 2 cm, einzelne Körner mit 2-4 cm Durchmesser...

 

2. Hagelphase mit dichter fallenden Körnern von 2-3, teils bis 4 cm Durchmesser

 

 

Wasser läuft von den Feldern in den Ort...

 

 

 

Überflutete Straße im Ort...

 

In Pößneck - wenige Kilometer nördlich - fiel ebenfalls Hagel mit maximalen Korndurchmessern um 3 cm, weiter südlich von meinem Standort soll übrigens auch Hagel von >4 cm gefallen sein. Ich versuchte nun anschließend wieder Richtung Triptis zu kommen. Dabei kam ich erneut in heftigen Starkregen und Hagel von 1-2 cm Durchmesser. Viele Autos suchten unter Bäumen Schutz.

 

Fahrt von Pößneck Richtung Triptis - bei Starkregen und zeitweilig Hagel


Vor Triptis kam ich wieder aus dem Niederschlag heraus. Richtung Nordwesten konnte man den grünlichen Niederschlagsbereich der Superzelle sehen, in dem es ständig leicht flackerte. Die Blitzraten waren allgemein sehr hoch - bei der angesprochenen Superzelle bei Pößneck beispielsweise lag diese bei 40 bis über 60 Blitzen pro Minute. Die nördlichere Superzelle brachte es sogar zeitweise auf >80 Blitze pro Minute. Dennoch sah man nicht viele Entladungen im Gewitter, da es meist Wolkenblitze weit im Amboss der Gewitterzellen waren. Lediglich an einigen Stellen (Auf-Abwind-Interface) konnte man vermehrt das häufige Flackern beobachten. Die Pößnecker Superzelle zog nun weiter Richtung Norden über die Region Stadtroda hinweg - bei weiterhin Hagel von 2-3 cm im Durchmesser, teils darüber. Im Durchzugsgebiet gab es zudem viele Feuerwehreinsätze in Folge von Starkregen.

 

kurz vor Triptis lässt der Niederschlag nach

 

Über Triptis entwickelte sich, direkt südlich an der vorangegangenen Superzelle, bereits ein neuer Aufwind, der ebenfalls zu rotieren begann. Diese nächste Superzelle zog von Triptis aus Richtung Norden und über Stadtroda hinweg. Ich positionierte mich an der A9-Ausfahrt Lederhose bei Renthendorf und Ottmannsdorf. Dort zog das Gewitter mit downburstartigen Bedingungen und Hagel von 1-2 cm Durchmesser über mich hinweg. Durch das Gewitter gab es bei Hermsdorf auf der A9 umgestürzte Bäume, lokal trat Hagel bis 3 cm auf. Zudem verursachte das Unwetter zusammen mit der vorangegangenen Superzelle einen Erdrutsch bei Stadtroda, in dessen Folge ein Zug entgleiste. Mehrere Menschen wurden dort verletzt. Der Starkregen führte zu Schlammlawinen und zur Überflutung von Straßen und Kellern. Zahlreiche Feuerwehren waren im Durchzugsgebiet der Zelle wegen Unwetterfolgen im Einsatz.

 

Neue Superzelle zieht von Triptis aus Richtung Norden - hier nahe der A9-Abfahrt Lederhose...

 

 

Zellaufzug bei Renthendorf

 

Downburstartige Bedingungen bei Ottmannsdorf mit Hagel von 1-2 cm im Durchmesser


Mittlerweile waren es 3 Superzellen, welche an einer Linie Richtung Norden nach Sachsen-Anhalt zogen. Superzelle 1 (Jenaer bzw. Apoldaer Zelle) und 2 (Pößnecker Zelle) vereinigten sich später westlich von Halle [hier beeindruckende Aufnahmen von Zelle 1 kurz vorher bei Karsdorf (Sebastian Stöttinger, youtube)]. Auch die 3. Superzelle blieb bis in den Raum Halle aktiv und hing direkt südlich an der vereinigten Superzelle. Doch das war noch nicht alles. Südlich der 3. Superzelle entstand zuvor nördlich von Plauen eine weitere Gewitterzelle. Diese erreichte unter deutlicher Verstärkung den Raum Gera gegen 19 Uhr. Auch diese Zelle wies Rotation auf und schaffte es damit zur 4. "eindeutigen" Superzelle an diesem Tag über Thüringen. Die Zelle produzierte Hagel von 1-2, teils 2-3 cm Durchmesser und extremen Starkregen. Ich konnte den imposanten Zellaufzug bei Gera beobachten und passte die Zelle in Röppisch südlich von Gera ab. Dort kam ich in extremen Starkregen und dichten Hagel von 1-2 cm Durchmesser. Schnell bildeten sich Schlammausspülungen und Wasser floss von den umliegenden Feldern in den Ort. Auch in Gera gab es massive Probleme in Folge des Starkregens und die Feuerwehr war hier - wie auch in den umliegenden Orten  - im Dauereinsatz. Überall lagen Hagelansammlungen, südlich von Gera waren diese bis zu 30 cm hoch!

 

Aufziehende Superzelle bei Gera - leider stört der Baum ein wenig, aber es gab keinen anderen Punkt dort zum anhalten...

 

 

 

 

Dichter Hagel und heftiger Starkregen bei Röppisch südlich von Gera...

 

Überflutungen und zahlreiche Feuerwehreinsätze gibt es in Gera...

 

Hagelansammlungen bei Gera

 

 

Südlich von Gera liegt der Hagel noch deutlich höher - zusammengeschwemmt bis zu 30 cm hoch! (Foto: Bernd März)

 

(Foto: Bernd März)

 

in vielen Orten ist die Feuerwehr im Einsatz (Foto: Bernd März)

 

Die Geraer Superzelle schaffte es noch bis in den Raum Leipzig. Dabei bildete sich eine kilometerlange Versorgungslinie, welche aus Sachsen heraus das Gewitter mit energiereicher Luft versorgte. Weitere Gewitter bildeten sich nachfolgend noch südöstlich der Zelle, aber diese entwickelten sich nicht mehr zu Superzellen und waren weit weniger heftig als ihre Vorgänger.


Die Superzellen zogen - unter zunehmender Abschwächung - noch bis weit nach Sachsen-Anhalt hinein. Auch bis nach Hamburg hinauf gab es massive Gewitterbildung, sodass ein MCS entstand. Vorgelagert gab es zwischen Salzwedel und Lübeck auch noch 2 Superzellen am Abend. Letztlich zog der Gewittercluster im Laufe der Nacht und zunehmender Abschwächung nach Norden ab. Später gab es nochmals einige Gewitter in Thüringen und im Erzgebirge, aber diese waren nicht mehr von unwetterartiger Natur.

 

Folgend des gesamte Chasingvideo von mir zu den genannten Superzellen:

 

(Chasingvideo - externer Link: https://www.youtube.com/watch?v=aygeG34UPvI)


Die Unwetter in Thüringen und Sachsen-Anhalt verursachten hohe Millionenschäden. Durch den Starkregen gab es teils 40-50 mm Niederschlag in weniger als 1 h, teils wohl auch noch mehr. Es gab teils massive Schlammlawinen und Überflutungen an Bächen, sogar Autos wurden mitgerissen. Lokal gab es auch Sturmschäden. Dramatisch war auch der Hagel, welcher vielerorts erhebliche Schäden in der Landwirtschaft verursachte. Vor allem durch die 1. und 2. Superzelle gab es aber auch Schäden an Fahrzeugen durch Hagel von 3-4, teils >4 cm Durchmesser. Die 1. Superzelle verursachten zudem auch Hagel von 4-5 cm südlich von Apolda und bei Bad Bibra im Süden Sachsen-Anhalts. Am schlimmsten traf es jedoch Lehnstedt und Hammerstedt. Dort brach kurz nach Vereinigung der Mesozyklonen von Blankenhain und Kahla zur 1. starken Superzelle ein schwerer Hagel-Downburst los. Böen um 100 km/h und kompakter Hagel von 4-5, teils sogar 6 cm Durchmesser verursachten schwere Schäden an Autos und Häusern. Fassaden wurden zerstört, Dächer massiv beschädigt, Scheiben gingen zu Bruch. Autos wurden zerdellt und Autoscheiben eingeschlagen. Bäume waren zudem massiv entlaubt. Noch am Folgetag waren 4-5 cm große Eiskörner zu finden. Die Aufräumarbeiten werden wohl Wochen dauern.

 

Dokumentation der Hagelschäden durch den Hagelsturm der 1. Superzelle im am schlimmsten betroffenen Bereich bei Lehnstedt und Hammerstedt südlich von Apolda (Foto: Jens Uhlig)

 

Auch am Folgetag lassen sich noch bis zu 5 cm große Körner finden! (Foto: Jens Uhlig)

 

Der Hagelsturm beschädigte viele Dächer... (Foto: Jens Uhlig)

 

(Foto: Jens Uhlig)

 

hauptsächlich auf der während der Superzellenpassage dem Wind zugewandten Seite finden sich massive Schäden (Foto: Jens Uhlig)

 

Autos sind erheblich beschädigt worden (Foto: Jens Uhlig)

 

Blick auf eine Frontscheibe... (Foto: Jens Uhlig)

 

Totalschaden am Auto - dahinter ist die Hausfassade durch den Hagel stark beschädigt worden... (Foto: Jens Uhlig)

 

Die Karosserie ist von zahllosen Dellen übersäht... (Foto: Jens Uhlig)

 

Viele Hausfassaden haben den Hagelsturm nicht überstanden... (Foto: Jens Uhlig)


Zuletzt noch ein Nachweis, dass die 4 besagten Zellen auch Superzellen waren. Dazu soll auf das Niederschlagsradar und das zugehörige Dopplerradar (zeigt die Wolkenzugbahn an) von kachelmannwetter.com zurückgegriffen werden. Durch das Dopplerradar lässt sich Rotation von Wolken erkennen und somit eine Mesozyklone bzw. eine Superzelle identifizieren.


Superzelle 1: Blankenhain und Kahla - Apolda - Naumburg - Querfurt...

16:45: Noch sind es 2 Aufwinde nördlich von Bucha und bei Blankenhain - bei Ruppersdorf ist bereits die 2. Superzelle zu sehen

Niederschlagsradar: https://kachelmannwetter.com/de/regenradar/saalfeld-rudolstadt/20170519-1450z.html

Doppler: https://kachelmannwetter.com/de/dopplerradar/saalfeld-rudolstadt/standorte-a/20170519-1445z.html

 

17:35 Uhr: Beide Zellen vereinigt zu einem großen Rotationszentrum

Niederschlagsradar: https://kachelmannwetter.com/de/regenradar/weimarer-land/20170519-1535z.html

Doppler: https://kachelmannwetter.com/de/dopplerradar/weimarer-land/standorte-a/20170519-1535z.html

 

18:00 Uhr: Superzelle nun bei Naumburg

Niederschlagsradar: https://kachelmannwetter.com/de/regenradar/burgenlandkreis/20170519-1600z.html

Doppler: https://kachelmannwetter.com/de/dopplerradar/burgenlandkreis/standorte-a/20170519-1600z.html


 

Superzelle 2: Bad Lobenstein - Pößneck - Stadtroda - Naumburg...

16:50 Uhr: Superzelle entsteht zwischen Bad-Lobenstein und Leutenberg

Niederschlagsradar: https://kachelmannwetter.com/de/regenradar/saale-orla-kreis/20170519-1450z.html

Doppler: https://kachelmannwetter.com/de/dopplerradar/saale-orla-kreis/standorte-a/20170519-1450z.html

 

17:15 Uhr: Superzelle bei Ziegenrück südlich von Pößneck

Niederschlagsradar: https://kachelmannwetter.com/de/regenradar/saale-orla-kreis/20170519-1515z.html

Doppler: https://kachelmannwetter.com/de/dopplerradar/saale-orla-kreis/standorte-a/20170519-1515z.html

 

17:40 Uhr: Superzelle vor Stadtroda - bei Apolda ist die 1. Superzelle erkennbar

Niederschlagsradar: https://kachelmannwetter.com/de/regenradar/saale-holzland-kreis/20170519-1540z.html

Doppler: https://kachelmannwetter.com/de/dopplerradar/saale-holzland-kreis/standorte-a/20170519-1540z.html

 


Superzelle 3: Triptis - Stadtroda - Osterfeld

17:45 Uhr: Zelle entsteht bei Triptis

Niederschlagsradar: https://kachelmannwetter.com/de/regenradar/saale-orla-kreis/20170519-1545z.html

Doppler: https://kachelmannwetter.com/de/dopplerradar/saale-orla-kreis/standorte-a/20170519-1545z.html

 

18:20 Uhr: Zelle bei Hermsdorf und Stadtroda

Niederschlagsradar: https://kachelmannwetter.com/de/regenradar/saale-holzland-kreis/20170519-1620z.html

Doppler: https://kachelmannwetter.com/de/dopplerradar/saale-holzland-kreis/standorte-a/20170519-1620z.html

 

18:50 Uhr: Zelle abgeschwächt bei Osterfeld

Niederschlagsradar: https://kachelmannwetter.com/de/regenradar/burgenlandkreis/20170519-1650z.html

Doppler: https://kachelmannwetter.com/de/dopplerradar/burgenlandkreis/standorte-a/20170519-1650z.html

 


Superzelle 4: Plauen - Gera - Zeitz - Schkeuditz - Landsberg

19:05: Zelle vor Gera

Niederschlagsradar: https://kachelmannwetter.com/de/regenradar/greiz/20170519-1705z.html

Doppler: https://kachelmannwetter.com/de/dopplerradar/greiz/standorte-a/20170519-1705z.html

 

19:30: Zelle bei Zeitz

Niederschlagsradar: https://kachelmannwetter.com/de/regenradar/burgenlandkreis/20170519-1730z.html

Doppler: https://kachelmannwetter.com/de/dopplerradar/burgenlandkreis/standorte-a/20170519-1730z.html

 


Letztlich gab es mind. 4 Superzellen im Raum Thüringen und Mitteldeutschland und noch einmal 2 südlich von Lübeck. Weitere Verdachtsfälle aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern liegen vor. Es war eine der heftigsten Unwetterlagen der letzten Jahre, welche einen  - ja man kann es schon fast so nennen - Superzellenoutbreak mit sich brachte.

 

© Michel Oelschlägel

Datum: 21. Oktober 2017

                  

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