Gewitter- und Unwetterserie Ende Mai-Anfang Juni 2016

 

Auf eine ungewöhnliche Gewitter- und Unwetterlage hervorgerufen durch die Tiefs Elvira und Frederike soll nachfolgend - mit speziellem Fokus auf Sachsen - eingegangen werden. Nach einer chronologischen Beschreibung der Ereignisse folgt am Ende des Beitrages noch ein zusammenfassendes Video zu allen Gewittertagen.

 

27. Mai 2016

 

Der 27. Mai war der Beginn einer ungewöhnlich langen und markanten Gewitterlage in Sachsen. An diesem Tag floß an der Warmfront des Bodentiefs Elvira energiereiche Luft nach Sachsen ein. Vor allem in Süddeutschland waren zugleich die Scherungsbedingungen recht gut, sodass dort im Tagesverlauf auch einige Superzellen zu erwarten waren. Gegen 15:30 Uhr entwickelten sich an einem konvektiven Regengebiet, welches am Erzgebirge entlang Richtung Dresden zog, erste neue Gewitterzellen. Die verstärkten sich rasch und verclusterten im weiteren Verlaufe zu einem kleineren, aber kompakten Gewittersystem, welches sich erst ab Dresden wieder langsam abschwächte. Die Gewitter waren mit heftigem Starkregen begleitet, was mancherorts zu Überflutungen und Schlammlawinen führte.


Ich beobachtete die ersten Zellen gegen 16 Uhr im Raum Eppendorf-Großhartmannsdorf. Rasch entwickelten sich kräftige Niederschlagskerne. In Eppendorf gab es anschließend einen Volltreffer mit heftigstem Starkregen und stürmischen Böen. Ich fuhr anschließend Richtung Brand-Erbisdorf weiter, wo ich erneut in sehr heftigen Starkregen kam. Von da aus ging es weiter nach Oberbobritzsch. Die Blitzrate sichtbarer Entladungen war anfangs eher gering, später nahm die Blitzrate auf etwa 10 Blitze pro Minute zu. Allerdings gab es laut Blitzerfassung auch zahlreiche Wolkenblitze, welche im Starkregen allerdings nicht wahrnehmbar waren.

 

Gewitterneubildungen südwestlich von Freiberg im Erzgebirge...

 

Heftiger Starkregen und stürmische Böen in Eppendorf


In Oberbobritzsch schoss am Ortseingang eine große Schlammlawine von den Feldern in den Ort. Straßen und Grundstücke wurden von der schlammigen Brühe bedeckt. Anwohner kämpften gegen die braunen Fluten und versuchten ein Eindringen des Wassers in die Häuser zu verhindern. Ich fuhr weiter Richtung Klingenberg, wo ich erneut in heftigen Starkregen kam. Vielerorts stand das Wasser auf den Feldern. Die Gewitter zogen rasch Richtung Dresden weiter und ich brach die Verfolgung anschließend ab. Auf dem Rückweg schaute ich nochmal in Oberbobritzsch vorbei. Dort war mittlerweile auch die Feuerwehr im Einsatz und beräumte mit schwerem Gerät den angespülten Schlamm.

 

Schlammlawine in Oberbobritzsch

 

Das Wasser sucht sich seinen Weg in Grundstücke und Häuser...


Neben Oberbobritzsch waren auch in anderen Orten die Feuerwehren in Folge der Gewitter im Einsatz, unter anderem in Freiberg. Dort führte heftiger Starkregen ebenfalls zu Behinderungen. Überflutete Straßen und vollgelaufene Keller waren Einsatzschwerpunkte der Feuerwehr. Auch der Münzbach in Freiberg schwoll gefährlich an. Genau vor 2 Jahren führte ein schweres, stationäres Gewitter in Freiberg bereits zu einem schweren Hochwasser am Münzbach. Damals waren zahlreiche Häuser betroffen. Zum Glück waren die Auswirkungen diesmal nicht so dramatisch.


Der Nachmittag blieb weitgehend gewitterfrei. In Süddeutschland bildeten sich derweil einige Superzellen, welche mittelgroßen Hagel um 3 cm im Durchmesser verursachten. Lokal fielen zudem regelrechte Hagelmassen vom Himmel, wie unter anderem in Wiesbaden. Für Sachsen wurde es erst in den Nachtstunden wieder spannend. Über dem mittleren Erzgebirge bildeten sich in der Nacht einige kräftige Gewitter, welche südlich von Freiberg entlangzogen. Diese führten ebenfalls zu einigen Feuerwehreinsätzen, wie unter anderem in Brand-Erbisdorf. Dort führte ein Blitzschlag zu einem Dachstuhlbrand. Erst im Laufe der Nacht ließ die Gewittertätigkeit wieder nach.

 

28. Mai 2016


Am 28.5. bildete sich bereits gegen 13 Uhr am Erzgebirgskamm des Westerzgebirges eine kräftige Gewitterzelle, die vor allem um Johanngeorgenstadt herum auch Hagel bis 2 cm im Durchmesser hervorbrachte. Ich beobachtete diese Zelle und fing diese gegen 13:45 Uhr bei Crandorf/Rittersgrün ab. Das Gewitter brachte hier heftige Erdentladungen und Starkregen, teils mit sehr kleinen Hagelkörnern durchsetzt. Ein Blitz schlug in einen Baum an der Straßen zwischen Rittersgrün und Antonsthal ein. Die Straße war von Splittern des Baumen übersät. Die Hauptaktivität der Gewitter verlagerte sich jedoch zunehmend auf die tschechische Seite des Erzgebirges, sodass ich das Chasing schließlich abbrach.

 

Gewitterzelle Richtung Johanngeorgenstadt

 

Blitzentladung bei Rittersgrün


Eine neue Gewitterzelle bildete sich gegen 14:30 Uhr südwestlich von Chemnitz. Diese kräftige Entwicklung führte in Chemnitz zu heftigem Hagelschlag mit Hageldecken und maximalen Korndurchmessern um 2,5 cm. Feuerwehren waren zudem wegen Überflutungen im Einsatz. Ich versuchte das Gewitter noch nördlich von Chemnitz abzufangen. Gegen 16:15 Uhr erreichte ich den Core der Zelle an der A4 bei Frankenberg. Hier gab es allerdings nur noch heftigen Starkregen und das Gewitter schwächte sich nachfolgend langsam ab. Nennenswerte Gewitter folgten erst wieder am 29.5.2016.

 

29. Mai 2016


Der 29.05.2016 startete wieder druckend heiß. Diesmal war die Windscherung allerdings etwas besser als an den vorangegangenen Tagen. Im Tagesverlauf bildete sich in Süddeutschland zudem ein neues Bodentief in der warmen Luftmasse und führte dort zu heftigsten Gewittern, die lokal extreme Sturzfluten mit immensen Schäden und Todesopfern verursachten. Besonders schlimm betroffen war Braunsbach in Baden-Württemberg. Der Ort wurde von einer gewaltigen Flutwelle heimgesucht und der Ortskern regelrecht verwüstet. Zudem trat in Teilen Bayerns an Superzellen auch Hagel mit bis zu 5 cm Durchmesser auf.


In Sachsen bildeten sich an diesem Tag hauptsächlich im Südwesten des Landes heftige Gewitter. Die erste Entwicklung gab es gegen 10:55 Uhr bei Eibenstock in der Nähe von Aue. Diese Zellentwicklung war sehr explosiv und führte in der Folge zu einer fast stationären Superzelle in diesem Gebiet. Hagel mit Korndurchmessern von 1-2, teils auch bis nahe 3 cm trat auf. Lokal fielen dabei regelrechte Hagelmassen vom Himmel und die Hageldecke war teils 5-10 cm hoch - an zusammengeschwemmten Stellen auch deutlich über 30 cm mächtig! Zudem führte der Starkregen zu erheblichen Überschwemmungen. Insgesamt fielen in diesem Gebiet in einer Stunde teils über 60 mm Niederschlag. Das Gewitter zog später noch über Lauter-Bernsbach Richtung Zwönitz, ebenfalls mit extremen Starkregen und Hagel bis maximal 3 cm im Durchmesser. Nachfolgend schwächte sich das Gewitter langsam ab.

 

Hagelzelle über der Region Eibenstock - Aufnahme: Bernd März

 

In der Region fallen regelrechte Hagelmassen zu Boden - Aufnahme: Bernd März

 

Einige neue Zellen bildeten sich kurz danach noch in diesem Gebiet, aber diese erreichten nicht mehr die Intensität wie zuvor. Der Nachmittag war weitgehend gewitterfrei. Lediglich am Thüringer Wald gab es lokale, aber teils extrem heftige Gewitter. Gerade in Ilmenau trat dichter, kleinkörniger Hagel und extremer Starkregen auf. Im ganzen Stadtgebiet kam es zu erheblichen Überflutungen. Erst am Abend bildeten sich noch einzelne kräftige Gewitter in Teilen Sachsens, beispielsweise um Döbeln herum und in der Sächsischen Schweiz. Ganz lokal waren auch diese Gewitter zeitweise unwetterartig. Nachts wurde dann noch Südsachsen vom "Rest" der zuvor schweren Gewitter aus dem süddeutschen Raum beeinflusst. Allerdings fielen diese Gewitter hier nicht mehr unwetterartig aus.

 

31. Mai 2016


Mittlerweile hatte sich ein neues Tief namens Frederike gebildet, welches von nun an die Regie über Mitteleuropa übernahm und weiterhin für heftige Gewitter sorgte. So auch am 31.05. in Sachsen. Gegen 13:30 Uhr hatte sich bereits eine kleine, kräftige Gewitterzelle bei Dresden gebildet. Zudem zogen aus Tschechien heraus von Südosten her Gewitter auf. Direkt in der Sächsischen Schweiz entwickelten sich ebenfalls neue Gewitterzellen, welche mit den Zellen aus CZ rasch zu einem kräftigen Gewittersystem zusammenwuchsen. Dieses System verlagerte sich weiter Richtung Dresden und verursachte neben extremen Starkregen auch heftigen Hagelschlag mit bis zu 2 cm großen Körnern. Unter Verstärkung zog das System über den östlichen Rand von DD Richtung Nordwesten. Zugleich bildeten sich vor dem System neue Gewitterzellen, welche mit dem aus Südosten anrückenden System zusammenwuchsen. Gegen 15:30 Uhr versuchte ich auf der A4 bei Dresden den angesprochenen Gewitterkomplex abzufangen. Deutlich war der grünliche Niederschlagsvorhang einer Neubildung nördlich von Dresden und der massive Niederschlagskern östlich von Dresden zu sehen. Beide vereinigten sich unmittelbar danach und ich geriet gegen 13:45 Uhr in den Niederschlagsbereich.

 

Zellneubildung nördlich von Dresden

 

Vereinigter Niederschlagsbereich aus Neubildung und "altem" System

 

Bei Weixdorf nördlich von Dresden setzte sehr heftiger Starkregen und Sturm ein. Vermehrt konnte man nun auch Blitzentladungen vernehmen. Wenig später ließ der Niederschlag etwas nach und eine sehr dynamische Wolkenbasis war zu erkennen, welche rasend schnell über mich hinwegzog. Nachfolgend setzte wieder sehr heftiger Starkregen ein, teils blieben jetzt Autofahrer auf der Autobahn stehen. Immer wieder gab es heftige Blitzentladungen. Die wirkliche Blitzrate war im Starkregen nur schwer abzuschätzen, allerdings gefühlt recht hoch.

 

Heftiger Starkregen auf der A4 Richtung Bautzen nahe Weixdorf


Ich fuhr bei Ottendorf-Okrilla von der Autobahn und dann Richtung Süden. In diesem Gebiet gab es teils markante Überflutungen. Viele Straßen, Häuser und Grundstücke standen unter Wasser, die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Sogar das THW wurde mancherorts angefordert (bspw. in Fischbach). Ich fuhr weiter Richtung Sächsische Schweiz. Insbesondere dort gab es zuvor auch starken Hagel und viele Bäche führten Hochwasser. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Insbesondere das Kirnitzschtal war betroffen und eine gewaltige Schlammlawine schoss hier von den umliegenden Feldern ins Tal. Die Straße musste mit schwerem Gerät wieder befahrbar gemacht werden. Neben vielen Wasserschäden gab es lokal auch Sturmschäden, sodass u.a. die Zugverbindung Dresden-Bautzen zeitweise durch umgestürzte Bäume blockiert war.

 

Die Gewitter führen zu erheblichen Überflutungen...


Im Dresdner Raum beruhigte sich anschließend die Gewitteraktivität und die heftigen Gewitter zogen nach Nordwesten ab. Lediglich im Erzgebirge und Richtung Brandenburg gab es noch kräftige Gewitterzellen.

 

01. Juni 2016


Am 01.06.2016 ging es ab 14:10 Uhr erneut los. Gewitter bildeten sich in der Sächsischen Schweiz und im Erzgebirge und griffen nachfolgend weiter nach Nordwesten ins Vorland aus. Heftiger Starkregen, teils auch Hagel um 1,5 cm Größe traten auf. Insbesondere Dresden wurde erneut von einer kräftigen Gewitterzelle mit zeitweise dichtem Hagel getroffen. Ich war derweil in Freiberg unterwegs. Hier gab es eine heftige Starkregenzelle mit kleinem Hagel und einigen Blitzen. Erneut gab es lokal Feuerwehreinsätze in Folge der Starkregenfälle.

 

Gewitterzelle mit Starkregen über Freiberg

 

Wesentlich schlimmer waren einige Unwetter in anderen Teilen Deutschlands. In Simbach am Inn in Niederbayern hatte eine stationäre Gewitterzelle mit deutlich über 200 mm in wenigen Stunden eine Katastrophe mit 3 Todesopfern ausgelöst. Eine gewaltige Flutwelle traf den Ort und führte zu immensen Verwüstungen.

 

02. Juni 2016


Die ungewöhnliche Gewitterserie setzte sich auch am 02.06. fort. Diesmal ging es bereits sehr früh los und gegen 06:30 Uhr wurde ich von einigen fernen Donnern geweckt. Ein großes, konvektives Niederschlagsgebiet überquerte am Morgen Sachsen von Nordost nach Südwest. Darin waren auch einige Gewitter eingelagert. Gewitter aus dieser Richtung sind übrigens vergleichsweise selten. Freiberg wurde gegen 7 Uhr von einer Gewitterzelle in diesem Komplex getroffen. Es gab kräftigen Starkregen und einige kräftige Blitzentladungen. Nachfolgend gab es noch anhaltenden, kräftigen Regen. Erst gegen 9 Uhr zog der Niederschlag Richtung Südwesten ab und es lockerte auf.

 

Morgengewitter über Freiberg


Durch den Regen war es allerdings sehr schwül und neue Gewitter ließen nicht lange auf sich warten. Bereits gegen 15 Uhr bildeten sich im Erzgebirgsvorland neue Schauer und einzelne Gewitter. Diese waren recht dynamisch und gingen mit Starkregen einher. Gegen 18 Uhr bildete sich bei Annaberg eine weitere Gewitterzelle. Diese war wesentlich kräftiger als die Gewitter zuvor und zog Richtung Zwönitz und danach Richtung Zwickau weiter. Ich fing das Gewitter bei Zwönitz ab. Der Zellaufzug war ziemlich dynamisch und das Gewitter zeigte sich mit einer schönen Böenfront. In Zwönitz wurde ich gegen 18:30 Uhr vom Niederschlagskern verschluckt. Sturm und sehr heftiger Starkregen gepaart mit kleinem Hagel setzte ein. Nach einigen Minuten zog das Gewitter weiter. Lokal gab es erneut Überflutungen und mancherorts war auch wieder die Feuerwehr im Einsatz. Imposante Quellungen und Gewitter gab es später noch Richtung Vogtland, bevor sich die Gewitteraktivität langsam wieder abschwächte.

 

Dynamische Schauer- und Gewitterzellen am Nachmittag...

 

Heftige Gewitterzelle am Abend bei Zwönitz


In den Folgetagen zog sich die Hauptgewitteraktivität in den Süden und Westen Deutschlands zurück. Die teils schweren Gewitter waren erneut von heftigem Starkregen und meist dichtem Hagel begleitet. Da die Gewitter teils stationär waren, kamen lokal katastrophale Regenmengen zusammen und führten zu Millionenschäden. In Sachsen gab es am 03.06. nachmittags einzelne Gewitter und Starkregenschauer, die allerdings nicht unwetterartig ausfielen. Am 04.06. bildeten sich ebenfalls lokal kräftige Gewitter, unter anderem östlich von Freiberg. Diese gingen mit heftigem Starkregen und kleinem Hagel einher, waren allerdings nur vereinzelt unwetterartig.

 

05. Juni 2016


Heftiger ging es dann wieder am 05.06. zu. Nach einem heißen und sonnigen Tag bildeten sich am Nachmittag vermehrt wieder Quellwolken. Gegen 17 Uhr zogen aus Brandenburg einige kräftige Gewitterzellen Richtung Süden. Sehr kräftige Systeme entwickelten sich dabei Richtung Leipzig und Dresden. Ich entschied mich für das Gewittersystem bei Dresden und fuhr über die A4 dem System entgegen. Gegen 18 Uhr erreichte ich die Landeshauptstadt. Vor mir lag ein ausgedehntes Gewittersystem mit einem massiven Kern Richtung Ottendorf-Okrilla, während über der Stadt Richtung Südwesten neue Gewitterzellen hochgingen und mit der Ottendorfer Zelle verclusterten. Diese Neubildungen führten zu Hagel bis 2 cm im Durchmesser über dem Stadtgebiet. Bei Ottendorf-Okrilla trat auch Hagel mit >2 cm Durchmesser auf. Auffallend waren diesmal die vielen Erdentladungen.

 

Gewitter mit vielen Erdentladungen über Dresden

 

 

 

Ich fuhr in Dresden von der Autobahn ab und ließ das Gewittersystem über mich hinweg ziehen. Kräftige Blitzentladungen schlugen um mich herum im Stadtgebiet ein. Später setzte auch Starkregen ein, während ich Richtung Radebeul weiterfuhr. In Radebeul gab es nachfolgend einen extrem nahen Blitzeinschlag nur wenige hundert Meter entfernt von mir hinter einem Haus. Das Gewitter zog anschließend unter langsamer Abschwächung Richtung Südwesten weiter.


Südwestlich des Gewitters bei Dresden bildeten sich in der Folge immer wieder neue Gewitterzellen, welche vor allem mit heftigem Starkregen, lokal auch Hagelschlag einhergingen. Auch diese Gewitter riefen wieder mancherorts die Feuerwehr auf den Plan. Erst im Laufe des Abends ließ die Gewitteraktivität wieder merklich nach.

 

08. Juni 2016


Während am 06. und 07.06. zeitweise trockenere Luft nach Sachsen einfloß und dadurch weitere Gewitter vorerst unterdrückt wurden, änderte sich dies nochmal am 08.06.2016. Am Nachmittag bildeten sich erneut kräftige Schauer und Gewitter, wobei vor allem bei Riesa und Richtung Bautzen auch stationäre und heftige Gewitterzellen auftraten. Insbesondere bei Riesa führte ein heftiges Gewitter am späten Nachmittag zu Überflutungen und Feuerwehreinsätzen. Nachfolgend wurde die gewitterträchtige Luft endgültig aus Mitteleuropa verdrängt und diese ungewöhnlich lange und sehr schadensreiche Gewitterlage beendet.

 

Gewitterzelle bei Riesa - hier bereits abschwächend...

 

Zusammenfassendes Video zu allen Ereignissen:

 

(externer Link: https://www.youtube.com/watch?v=RH3wRjkBjik)

 

© Michel Oelschlägel

Datum: 21. Oktober 2017

                  

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