Schäden im Landkreis Aue-Schwarzenberg durch Orkan Kyrill

 

Im Landkreis Aue-Schwarzenberg gab es neben zahlreichen Dachschäden, welche aber in der Regel auf abgedeckten Dachziegel beruhten, auch mehrere beschädigte Fahrzeuge, die von umherfliegenden Kleinteilen oder umstürzenden Bäumen beschädigt wurden. Auch ein Feuerwehrfahrzeug wurde im Einsatz beim Zerschneiden eines umgefallenen Baumes in Waschleithe von weiteren herabfallenden Bäumen beschädigt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Zudem wurden viele Stromleitungen zerstört, sodass es teils zu längeren Stromausfällen gekommen ist. Insgesamt wurden im Landkreis ca. 200 Feuerwehr- und Polizeieinsätze in Folge des Orkans gezählt. Die schlimmsten Schäden trug jedoch die Forstwirtschaft davon. Allein im Forstbezirk Eibenstock, in welchem viele Waldgebiete im Landkreis liegen, brachte der Orkan ca. 360.000 Kubikmeter Holz zu Fall (Stand 03.03.08). In Sachsen selbst waren es letztlich 1,7-1,8 Millionen Kubikmeter Sturmholz (Stand 03.03.08). Dabei konzentrierten sich die schwersten Schäden im Erzgebirge vor allem an den Südwesthängen der Berge sowie in den Kammregionen (=Haupt-Windangriffsflächen während des Orkans). Aber auch an den Nordhängen fanden sich zahlreiche umgestürzte Bäume.

 

Vielerorts befanden sich an den Südwesthängen und in den Kammlagen komplette Schonungen im T3-Bereich (örtlich auch bis T4), die der Orkan geschlagen hatte. Sonst war sehr verbreitet T1-T2-Schaden zu verzeichnen.

 

Hier einige Impressionen von den Schäden:

 

Einige der kleineren Dachschäden in Bernsbach:

 

 

 

Waldschäden im Schwarzenberg/Heide:

 

 

 

Waldschäden im Bereich des Spiegelwaldes (715 m):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die folgenden Aufnahmen stammen ebenfalls vom Spiegelwald. In diesem Bereich ist der Bestand aber äußerst stabil. Bisher sind dort bei schweren Stürmen kaum Schäden aufgetreten. Diesmal fanden sich jedoch auch dort viele umgestürzte Bäume...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Aufnahmen wurden 2 Wochen nach dem Orkan im Forst westlich des Spiegelwaldes aufgenommen, daher auch der Schnee auf den Bildern:

 

 

 

 

 

 

 

 

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© Michel Oelschlägel

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Datum: 16. Juli 2018

                  

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