Schäden im Landkreis Aue-Schwarzenberg durch Orkan Kyrill

 

Im Landkreis Aue-Schwarzenberg gab es neben zahlreichen Dachschäden, welche aber in der Regel auf abgedeckten Dachziegel beruhten, auch mehrere beschädigte Fahrzeuge, die von umherfliegenden Kleinteilen oder umstürzenden Bäumen beschädigt wurden. Auch ein Feuerwehrfahrzeug wurde im Einsatz beim Zerschneiden eines umgefallenen Baumes in Waschleithe von weiteren herabfallenden Bäumen beschädigt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Zudem wurden viele Stromleitungen zerstört, sodass es teils zu längeren Stromausfällen gekommen ist. Insgesamt wurden im Landkreis ca. 200 Feuerwehr- und Polizeieinsätze in Folge des Orkans gezählt. Die schlimmsten Schäden trug jedoch die Forstwirtschaft davon. In allen Wäldern gibt es schwere Forstschäden zu beklagen. Insgesamt geht man von ca. 400.000 Festmetern Bruchholz allein in den beiden Forstrevieren Eibenstock und Neudorf aus (Stand 29.3.07). In Sachsen selbst spricht man von mindestens 1,5 Millionen Kubikmetern Bruchholz. Dabei findet man im Erzgebirge vor allem an den Südwesthängen der Berge sowie in den Kammregionen die schwersten Schäden (Windangriffsflächen während des Orkans). Aber auch an den geschützteren Nordhängen finden sich zahlreiche umgestürzte Bäume.

 

Vielerorts befinden sich an den Südwesthängen und in den Kammlagen komplette Schonungen im T3-Bereich, örtlich auch bis T4, die der Orkan geschlagen hatte. Sonst ist sehr verbreitet T1-T2-Schaden zu verzeichnen.

 

Hier einige Impressionen von den Schäden:

 

Einige der kleineren Dachschäden in Bernsbach:

 

 

 

Waldschäden im Schwarzenberg/Heide:

 

 

 

Waldschäden im Bereich des Spiegelwaldes (715 m):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die folgenden Aufnahmen stammen ebenfalls vom Spiegelwald. In diesem Bereich ist der Bestand aber äußerst stabil. Bisher sind dort bei schweren Stürmen kaum Schäden aufgetreten. Diesmal finden sich jedoch auch dort viele umgestürzte Bäume...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Aufnahmen wurden 2 Wochen nach dem Orkan im Forst westlich des Spiegelwaldes aufgenommen, daher auch der Schnee auf den Bildern:

 

 

 

 

 

 

 

 

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© Michel Oelschlägel

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Datum: 1. Mai 2017

                  

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