Flächenschäden im oberen Erzgebirge durch Orkan Kyrill

 

Folgend einige Aufnahmen von Flächenschäden in den Kammregionen des Erzgebirges. Die Fotos wurden rund um Johanngeorgenstadt (Landkreis Aue-Schwarzenberg), speziell am Butterweg nach Henneberg, aufgenommen. Dort verursachte Kyrill sehr verbreitet T2-T3-Schäden, eventuell auch punktuell T4. Vor allem auch am Südhang des Kammes, also auf tschechischer Seite, waren die Schäden ebenfalls enorm und fächig. Allerdings war zum Zeitpunkt der Aufnahmen immer noch ein Großteil der Wanderwege dorthin gesperrt bzw. unpassierbar. Auffallend war, dass einige der betroffenen Regionen bereits am 29.7.05 durch die Böenfront der extremen Squallline stark geschädigt wurden und Kyrill diese Bereiche nun wieder schlimm zurichtete. Anscheinend sind es für "Südwestorkane" günstige Stellen, um sich in den Wald "hineinzufressen". Allerdings gab es auch zahlreiche neue Schadflächen in völlig intakten Beständen. Aus dem einst mächtig gewachsenen "Hochwald" war ein schwer geschädigter, lichter Bestand geworden. Orkan Kyrill wütete auf dieser Höhenlage (800-1000 m) mit Böen um 160-180 km/h.

 

 

 

 

 

 

Aufstieg zum Kamm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kammbereich

 

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© Michel Oelschlägel
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Datum: 16. Juli 2018

                  

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