Schweres Orkantief Kyrill

 

Am Donnerstag, dem 18.1.07, zog das schwere Orkantief Kyrill über ganz Deutschland hinweg. Dabei traten verbreitet Böen von Bft. 12 auch im Flachland auf. Auf den Bergen gab es Böen von über 200 km/h!

 

Folgend alle Berichte zu diesem extremen Orkanereignis. Die Schadensberichte aus den Landkreisen Freiberg und Aue-Schwarzenberg stehen stellvertretend für die verbreitet schweren Schäden im ganzen Erzgebirge bzw. in Mitteldeutschland.

 

Analyse des Orkans 

 

Erlebnis- und Chasingbericht (viele Bilder + Video)

 

Schwere Orkanschäden im Landkreis Aue-Schwarzenberg (viele Bilder)

 

Flächenschäden im Kammbereich des Erzgebirges (viele Bilder)

 

Schwere Orkanschäden im Landkreis Freiberg (viele Bilder)

 

Die Schäden in Deutschland durch Orkan Kyrill werden auf mindestens 3,5 Milliarden Euro geschätzt. In Mitteleuropa dürfte die Schadenssumme bei etwa 6-8 Milliarden Euro liegen. Insgesamt kamen europaweit mehr als 40 Menschen im Orkan ums Leben, davon 13 allein in Deutschland. Vor allem die Schäden in den Wäldern Mitteldeutschlands sind zum Teil katastrophal. Ganze Waldflächen wurden teils komplett zerstört. Vor allen in den Regionen, wo es zuvor auch andauernd geregnet hatte, sind die Schäden am verheerendsten. Kyrill gehört mit zu den schlimmsten, historischen Orkanlagen in Deutschland - neben Orkantiefs wie Anatol (1999) und Lothar (1999). So verursachte Kyrill beispielsweise im Erzgebirge die schlimmsten Forstschäden seit mind. 50 Jahren. Europaweit liegt die Schadholzmenge nach neustem Stand (18.1.08) bei knapp 59 Millionen Festmetern, wobei auf Deutschland gut 37 Millionen Festmeter fallen. Kyrill war damit in Deutschland der Orkan mit der bisher größten angefallenen Sturmholzmasse. Europaweit reiht er sich ebenfalls in die Liste der schwersten Orkanlagen ein.

 

© Michel Oelschlägel

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Datum: 27. Juni 2016

                  

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