Heftige Unwetter durch "Gewittersumpflage" Mitte August 2020 in Sachsen

 

Nach einer nahezu ausgebliebenen Gewittersaison 2020 gab es Mitte August vom 10.08-15.08. unwetterartige Gewitter in Deutschland, vor allem am 10., 11. und 14. des Monats auch in Sachsen. Einige dieser Entwicklungen in Sachsen waren auch unwetterartig und sehr schadensträchtig.


10.08.2020 – Tag 1 mit Unwetter-Hotspots nördl. von Freiberg und im Erzgebirge


Am 10.08. entwickelten sich bereits in der Nacht erste heftige Gewitter in Sachsen, die aufgrund der schwachen Höhenströmung recht stationär verblieben. Ausgehend von einem nächtlichen, konvektiven System über Nordsachsen bildeten sich am Südende über den Vormittag hinweg immer wieder neue stationäre Gewitter. Eine starke Entwicklung gab es ab den Mittagsstunden im Umfeld des Autobahnkreuzes Nossen an der A4. Auch dieses heftige Gewitter blieb hier lange über der Region liegen und zog nur sehr zögerlich nach Süden. Dabei erreichte es gegen 13 Uhr auch den nördlichsten Teil von Freiberg, bevor sich die Zelle nachfolgend abschwächte. Das Unwetter brachte laut Summenkarten lokal bis zu 80 mm Niederschlag in 1,5 h (wobei das Meiste binnen 1 h fiel), kleinkörnigen Hagel und gegen Ende hin auch schwere Sturmböen zwischen 90 und 100 km/h. Durch den Sturm gab es mancherorts abgebrochene Äste und entwurzelte Bäume, bspw. im Bereich Falkenberg nördl. von Freiberg. Die Niederschlagsmassen verursachten in vielen Orten erhebliche Probleme. Besonders schlimm erwischte es Reinsberg, wo Schlamm und Wasser zahlreiche Grundstücke und Häuser flutete. Der dortige Dorfbach konnte das Wasser nicht mehr fassen und trat über die Ufer. Auch in anderen Orten gab es Überschwemmungen, u.a. in Conradsdorf. Ich war ebenfalls an der Zelle dran und dokumentiere das Unwetter im Bereich Conradsdorf und Falkenberg nördl. von Freiberg.

 

Unwetter nördlich von Freiberg, leider gelingt mir nur die Anfahrt von der "unfotogenen" Regen-Seite...

 

In Conradsdorf gibt es durch den Starkregen bereits erste Probleme, hier tritt der Dorfbach an einer Brücke, wo sich Geröll staut, über die Ufer...

 

Fahrt nach Falkenberg - hier geht ein Downburst mit heftigem Starkregen und schwerem Sturm nieder...

 

Äste werden von den Bäumen gerissen, vereinzelt sogar ganze Bäume geworfen...

 

Im Downburst geht die Sicht deutlich zurück...

 

Richtung Halsbach wird der Himmel wieder klar...

 

Zurück nach Conradsdorf, wo der Bach weiterhin auf die Straße läuft; viel schlimmer erwischt es aber Nachbargemeinden wie Reinsberg...

 

Sturmschaden bei Falkenbach durch das Unwetter...


Gegen 12:30 Uhr entwickelte sich im Erzgebirge bei Annaberg ein 2. Hotspot. Hier bildete sich ein heftiges Gewittersystem, welches mit massiven Starkregen, sehr vielen Blitzen und schweren, lokal orkanartigen Böen erhebliche Probleme verursachte. Neben Überschwemmungen und Schlammlawinen, vor allem um Ehrenfriedersdorf herum bis Thermalbad Wiesenbad, gab es auch vermehrt Sturmschäden in der Region. Erst ab etwa 14:30 Uhr schwächte sich die Gewittertätigkeit in Sachsen merklich ab. Was blieb waren die lokal erheblichen Schäden. Doch bereits am Folgetag sollte es - entgegen einiger Modellrechnungen - erneut lokal heftige Unwetter in Sachsen geben.


11.08.2020 – Tag 2 mit Unwettern um Chemnitz bis Freiberg


Zunächst sah es am heutigen Tag gar nicht so sehr nach heftigen Unwettern in Mittelsachsen aus. Die Luftmasse war zwar noch energiereich, aber viel Hebungsantrieb war auf Basis vieler Wettermodelle in dem Gebiet nicht zu erwarten, weshalb die Modelle auch eher pessimistisch an die Lage herangingen. Folglich war ich auch gar nicht groß auf Unwetter eingestellt und wegen einer anderen Sache in Zöblitz im Erzgebirge unterwegs. Doch solche Gewittersumpflagen sind manchmal auch für Überraschungen gut. Gegen 11:30 Uhr machte sich nämlich eine Wind-Konvergenz zwischen Chemnitz und dem Osterzgebirge (die aus Modellsicht dort gar nicht liegen sollte) zunehmend bemerkbar und erste Gewitter entwickelten sich an ihr. Kurz darauf, gegen 12:45 Uhr, gab es eine starke Gewitterlinie zwischen Pockau und Burgstädt bei Chemnitz. Das Gewittersystem war recht stationär und brachte vor allem um Lichtenau und Auerswalde enorme Regenmengen von ca. 100 Liter/qm binnen 1,5 h. Zudem gab es vielerorts auch zeitweise kleinkörnigen Hagel. Die Wassermassen blieben nicht ohne Folgen und der Dorfbach in Auerswalde trat massiv über die Ufer. Straßen, Grundstücke und Häuser wurden hier und im benachbarten Lichtenau überschwemmt.


Ich fuhr unterdessen von Zöblitz über Flöha dem System entgegen. In Flöha aber bemerkte ich auch Neubildungen am Ostende des Systems bis Freiberg rüber. Daher entschied ich mich, Richtung Freiberg zu fahren. Vor allem über Oederan entwickelte sich eine sehr markante Zellbasis, die auf mehr hindeutete und dort im Gebiet bereits seit einiger Zeit immer wieder Starkregen brachte. Was aber dann passierte – damit hätte ich an dem Tag wirklich nicht gerechnet. Gegen 13:45 Uhr kam ich in Oederan an und die Wolkenbasis wurde immer bedrohlicher. Bald darauf fielen erste Hagelkörner zu Boden. Ich platzierte mich nun am Gewerbegebiet Oederan, welches am Ostende der Stadt Richtung Freiberg gelegen ist. Der Hagel wurde nun immer stärker und erreichte bald bis 2 cm im Durchmesser – doch das war nichts im Vergleich zu dem, was noch folgen sollte.

 

Neubildung im Bereich Oederan gegen 13:35 Uhr, von Flöha aus gesehen...

 

Dunkle Wolkenbasis über Oederan...

 

Die markante Basis verheißt nichts Gutes...

 

Erste Hagelkörner fallen nun gegen 13:45 Uhr bereits aus der Gewitterwolke...

 

Anschließend setzt kleinkörniger Hagel ein, der kurz darauf deutlich an Größe zulegt...


Bald wurde der Hagel immer dichter und die Körner immer größer, bis schließlich dichter Hagel mit Korndurchmessern bis 4 cm vom Himmel fiel. Die Körner waren dabei bis zu einer Größe von 3-3,5 cm nahezu kugelförmig und folglich recht voluminös und massereich. Die Lautstärke war beeindruckend. Die extremste Phase mit den größten Körnern hielt ca. 4-5 Minuten lang an, der Hagelschlag insgesamt dauerte gut 15-20 min. Gegen Ende hin wurden die Körner langsam wieder etwas kleiner, die maximalen Durchmesser schwankten aber weiterhin zwischen 2-2,5 cm, teils bis 3 cm. Dafür fiel der Hagel nun umso dichter. Zuletzt folgte noch eine Phase mit kleinerem Hagel und extremen Starkregen. Nur zögerlich ließ anschließend das Unwetter nach und immer wieder gab es Phasen mit Starkregen.

 

Heftiger Starkhagel mit 3-4 cm großen Körnern geht schließlich an meinem Standort nieder...

 

Der Hagelschlag wird zudem immer dichter...

 

Hagelunwetter über dem Gewerbegebiet Oederan...

 

 

Nach einiger Zeit werden die Körner langsam wieder etwas kleiner, fallen aber umso dichter...

 

Der Boden ist von Hagelkörnern übersät...

 

Sehr dicht fallender Hagel gegen Ende hin mit 2-2,5 cm, teils zeitweilig noch mit bis zu 3 cm großen Körnern...

 

Danach wird der Hagel kleinkörnig und fällt noch eine Zeit lang zusammen mit sehr heftigem Starkregen...

 

Durch den Starkregen tauen aber bereits die Hagelkörner wieder stark an und verlieren an Größe - hier eine Stelle mit zusammengeschwemmten Hagelkörnern...

 

Gesammelter Hagel: wir haben noch - 10 min nach der extremsten Phase und nach durchgängig starkem Regen - bis zu 3 cm große Schlossen gefunden. Zum Zeitpunkt der extremsten Hagelphase waren die Körner bis zu 4 cm groß, was auch von verschiedenen Augenzeugen in den Betrieben mittels Fotos dokumentiert werden konnte...

 

Die Straßen, Wiesen und Wälder waren weiß vom Hagel, massig Laub war heruntergehagelt worden und vielfach gab es erhebliche Überschwemmungen. Laut Radar lag die maximale Reflektivität der Gewitterzelle genau im Bereich des Gewerbegebietes kurzzeitig bei 67-70 dBZ und längere Zeit bei >60 dBZ! Das sind extreme Werte, hier bedingt durch den hohen Hagelanteil. Laut Summenkarten sind in dem Bereich bis zu 120 mm Niederschlag in weniger als 1 h gefallen. Da aber viel Hagel dabei war (was auch die Reflektivität nach oben treibt), schätze ich die Niederschlagsmengen geringer ein und würde eher etwa 70 mm in 1 h vermuten. Doch auch das reichte führ Schlammlawinen in Görbersdorf, Memmendorf und Oederan, Hochwasser am Hetzbach und viele Überschwemmungen in dem betroffenen Gebiet. Vor allem am Ortausgang von Oederan Richtung Hainichen gab es eine große Schlammlawine, welche eine Gartenanlage dort heftig traf und die Straße kurzzeitig unpassierbar machte. Durch den vielen Hagel, der zusammengeschwemmt im Gewerbegebiet teilweise bis zu 30 cm hoch lag, bildete sich stellenweise bodennah dichter Nebel, welcher teils wie ein Fluss in die Täler hinabströmte.

 

Situation im Gewerbegebiet Oederan nach dem Unwetter...

 

Alles ist - trotz länger anhaltendem Starkregen, der ein Abtauen deutlich begünstigt - noch längere Zeit von Hagel bedeckt...

 

Nochmal paar auf die Schnelle gesammelte, angetaute Körner...

 

Straßen sind von heruntergehageltem Laub bedeckt...

 

Überschwemmungen in Memmendorf in Folge des Unwetters...

 

In Oederan das gleiche Bild - hier nahe des "Kleinem Erzgebirges", wo aber bereits viel weniger Hagel gefallen war als am Gewerbegebiet...

 

Ebenfalls Oederan...

 

Über dem Hagel am Boden kühlt die Luft stark ab und es bildet sich Nebel, der bodennah in die Täler fließt...

 

Nachfolgend noch das Video zum Hagelunwetter bei Oederan...

 

Video zum Hagelunwetter... (externer Link: https://www.youtube.com/watch?v=RM2-AEhvUHc&t)

 

Nach dem Unwetter in Oederan verlagerte sich der Niederschlagskern des Unwetters Richtung Freiberg, wobei nun kein Großhagel mehr auftrat, aber weiter extremer Starkregen und kleiner Hagel. Südwestlich von Freiberg verschmolz die Zelle mit Neubildungen, die weiterhin kleinen Hagel und heftigen Starkregen mit sich brachten. Erst ab 15 Uhr schwächte sich das Gewittersystem, welche insgesamt seit den Mittagsstunden den Raum Chemnitz bis Freiberg in Atem hielt, ab. Dafür entwickelten sich noch Richtung Dresden und in Ostsachsen einige Schauer und Gewitter, die aber weit weniger heftig ausfielen. Mit zunehmendem Ostwind strömte anschließend langsam trockenere Luft nach Sachsen ein, was neue Gewitter erstmal unterdrückte.


Der Hagel der Unwetterzelle bei Oederan war für die Lage ungewöhnlich groß. Scheinbar konnte sich trotz nicht idealer Parameter für solchen Hagel und entsprechende Zellen die besagte Zelle sehr gut entwickeln und zeitweise gut organisieren. Das könnte auch am Outflow der Lichtenauer Zelle gelegen haben, was diese Zelle in ihrer Entwicklung unterstützte. Sowas gab es u.a. auch am 28.07.2018, wo ein Hagelunwetter auf ähnliche Weise bei Lippersdorf im Erzgebirge entstand. Auch lokale Windfelder am Erzgebirge könnten etwas Scherung erzeugt haben, was die Entwicklung der Zelle (ev. auch hin zu einer kurzlebigen Mesozyklone) begünstigte. Der Bereich mit dem Großhagel von 3-4 cm im Durchmesser beschränkte sich aber nur auf ein recht kleines Gebiet um das Gewerbegebiet Oederan. Nur wenige 100 m weiter im Ort Oederan war der Hagel schon kleiner und blieb unter 3 cm. Gleiches gilt für den Nachbarort Memmendorf. Der extreme Hagelbereich war also ca. 1 km breit. Da die Zelle aber fast retrograd über dem Gebiet liegen blieb, beschränkte sich auch der Großhagel nur auf dieses sehr kleine Gebiet. Das ist natürlich nur ein schwacher Trost für alle Autobesitzer, die genau in diesem 1 km breiten Bereich unterwegs waren oder dort ihr Auto stehen hatten. Denn durch die schwache Verlagerung der Zelle war dort der heftige Hagelschlag in dieser Dimension ungewöhnlich langanhaltend.


Und der große Hagel blieb natürlich nicht ohne Folgen. Im Bereich des Gewerbegebietes standen zum Zeitpunkt des Unwetters (früher Nachmittag, Wochentag) sehr viele Autos von Betriebsangehörigen. Zudem befindet sich dort auch ein Autohaus. Alle Autos in diesem Bereich wiesen – je nach Automarke und Typ – mehr oder wenige deutliche Dellen auf. Teils konnte ich mehrere hundert Dellen pro Fahrzeug zählen. Die Schäden sind folglich erheblich. Auch die Vegetation hat Schäden erlitten. Manche Baumarten sind deutlich entlaubt worden. Die Landwirtschaft hatte dagegen noch viel Glück, da kurz vorher alle Felder (außer Mais) geerntet worden waren. Die noch vorhandenen Maisfelder in dem Bereich weisen jedoch deutliche Spuren vom Hagel auf und die Pflanzen sind teils regelrecht zerrissen worden. Es war das bisher heftigste mir bekannte Hagelereignis in Mittelsachsen in dieser Saison.

 

Fahrzeuge, welche sich während des Unwetters im Gewerbegebiet Oederan befanden, weisen zahlreiche kleine bis mittelgroße Dellen auf...

 

Je nach Automarke und Typ sind die auf den ersten Blick erkennbaren Schäden recht unterschiedlich...

 

Teils finden sich sogar mehrere hundert zumeist kleinere Dellen pro Fahrzeug...

 

Gelitten haben auch die noch stehenden Maisfelder...

 

Die Blätter und Pflanzen wurden stark beschädigt...

 

Auch Bäume wurden teilweise deutlich entlaubt...


Nach einigen ruhigen, aber dennoch heißen Tagen traten dann erst am 14.08. erneut Gewitter in Sachsen auf.


14.08.2020 – Lokale Unwetter mit Starkregen


Nach einer kurzen Gewitterpause, in welcher die Hauptgewitteraktivität eher südlich und westlich von Sachsen stattfand, geriet mit einem kleinen Bodentief auch Sachsen am 14. wieder in den Einflussbereich gewitterträchtiger Luft. Die heftigsten Entwicklungen gab es am Nachmittag des 14. August in Ostsachsen, wobei lokale Sturzfluten um 50-60 mm Überschwemmungen verursachten. Gegen Abend dann verlagerten sich die Gewitter wieder nach Westen. Dabei entstand gegen 20 Uhr unter anderem bei Oederan eine kleine, gewittrige Starkregenzelle. Diese war eigentlich nicht ungewöhnlich stark, aber eben sehr ortsfest, wodurch binnen einer Stunde im Bereich Oederan etwa 35-40 mm Niederschlag fielen. Da dieses Gebiet erst am 11. durch das Hagelunwetter betroffen war und der Boden dort noch gut gesättigt sowie verdichtet, floss das Wasser überwiegend oberirdisch ab, was erneut Schlammlawinen und Überschwemmungen in der Stadt Oederan, in Memmendorf und Breitenau verursachte. Auch der Hetzdorfer Bach drohte erneut überzulaufen. Die Feuerwehren waren aufgrund des Unwetters im Einsatz. Auch das Oederaner Erlebnisbad war diesmal von Schlammmassen getroffen worden. Ebenso erwischte es zum 2. Mal binnen 4 Tagen die Kleingartenanlage am Ortsausgang Richtung Hainichen.

 

Anfahrt auf die gewittrige Starkregenzelle bei Oederan gegen 20 Uhr...

 

Bei Memmendorf lässt der Starkregen gerade nach - hier wird man bereits von Schlamm begrüßt; am 11.08. sah es hier noch schlimmer aus...

 

Schlamm von einem Feld zwischen Oederan und Memmendorf…

 

Orteingang Oederan, hier sieht es ähnlich aus wie nach dem Hagelunwetter vom 11.08.2020...

 

Eine breite Schlammlawine ergießt sich in den Siedlungsbereich...

 

Geröll und große Steine werden mitgeschwemmt…

 

 

Auch Baustellen werden überflutet...

 

In Oederan selbst fällt noch Starkregen; rechts im Bild ein weiteres überschwemmtes Gebäude...

 

Es gelingt mir, in Flöha nochmal vor das Gewitter (Blitzrate war aber sehr schwach) zu kommen, hier der Blick auf die Vorderseite...

 

Nachfolgend geht es zurück nach Oederan - im Oederaner Ortsteil Breitenau droht der Hetzdorfer Bach (links im Bild) über die Ufer zu treten...

 

Hochwasser und Überflutungen in Breitenau...

 

Die Feuerwehren der Stadt Oederan sind im Einsatz...

 

Nach diesem kleinen, abendlichen Unwetter sowie weiteren Starkregenfällen im Bereich Döbeln bis Chemnitz und Leipzig verlagerte sich die Gewitteraktivität in den folgenden Tagen erstmal wieder deutlich nach West- und Süddeutschland. Diese Gewitterlage war damit erstmal beendet.

 

© Michel Oelschlägel

Datum: 21. September 2020

                  

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