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Schäden nordwestlich von Elsterwerda bei Schadewitz:

 

Zu Beginn gibt es eine Übersichtskarte zum Schadensgebiet, wobei alle notwendigen Informationen der Legende entnommen werden können. Der untersuchte Bereich ist ebenfalls angegeben. Zudem sind sogenannte Bildpunkte mit Blickrichtung gezeigt, welche mit Zahlen versehen sind. Die zugehörigen Fotos, welche in die angegebene Blickrichtung gemacht wurden, sind nachfolgend aufgeführt.

 

Übersichtskarte zum Schadensgebiet bei Schadewitz

 

massive Waldschäden zwischen Schadewitz und Theisa (Bildpunkt 1)

 

einer von 3 umgestürzten Starkstrommasten bei Schadewitz (Bildpunkt 2)

 

Blick gegenüber in einen ebenfalls stark geschädigten Waldbestand (Bildpunkt 3)

 

Im Wald westlich von Schadewitz... (Bildpunkt 4)

 

(Bildpunkt 5)

 

Sehr lineare Fallmuster prägen die Schadensgebiete, was derzeit gegen ein Tornadoereignis spricht... (Bildpunkt 6)

 

(Bildpunkt 7)

 

Teils sind die Bestandsschäden sehr massiv, was auf Windgeschwindigkeiten von 150 km/h bis teils sogar >160 km/h hindeutet... (Bildpunkt 8)

 

(Bildpunkt 9)

 

Weiteres Schadensgebiet etwas neben dem oben gezeigten - hier ebenfalls mit einem nahezu komplett zerstörten Bestand... (Bildpunkt 10)

 

(Bildpunkt 11)

 

(Bildpunkt 12)

 

Auch hier ist das Schadensbild sehr linear, die Bäume liegen nahezu parallel nebeneinander... (Bildpunkt 13)

 

(Bildpunkt 14)

 

Blick vom zerstörten Wald zu einem der 3 umgeworfenen Masten... (Bildpunkt 15)

 

Deutliche Tornadospuren (konvergente Fallmuster,...) habe ich nirgends gefunden. Zudem gehen die Schäden schnell, aber eher fließend in die maximalen Bereiche über und sind nicht scharf begrenzt. Letztlich sind aus diesen Gründen sowie aufgrund des sehr linearen Fallmusters der Bäume Fallwinde bis in den extremen Orkanbereich die wahrscheinlichste Ursache für das Schadensbild. Interessanterweise war der Ort Schadewitz selbst gar nicht betroffen und dort gab es keine Sturmschäden! Solche regionale Unterschiede sind jedoch auch bei Fallwindschäden nicht untypisch.

 

© Michel Oelschlägel

Datum: 19. November 2017

                  

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